Friedliche Kommunikation

A R B E I T S –  &   Ü B U N G S G R U P P E

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kommunikation und tauschen uns theoretisch und ganz besonders auch praktisch übend aus – vor allem in Anlehnung an II Marshall Rosenberg. Weitere Modelle wie die II Transaktionsanalyse oder das II Harvard-Konzept kommen zum Tragen. Bei Bedarf fließen kreativ-spielerische  Formate ein aus dem  II Psychodrama oder der  II Gestaltarbeit. – Da wir keine Ausbildungs- sondern eine Übungsgruppe sind, braucht es zumindest Basiskenntnisse und -erfahrungen in GFK oder vergleichbare. 

II Dorothea Gerste und II Uta Belkius
Termine:  3 x jährlich ein Block von vier-sechs Abenden, Dienstags  18.30-21.00 Uhr. 
Ort:  Studio Uta Belkius, Kreativzentrum Madgeburg, Brandenburger Straße 9, Magdeburg 39104 – Weitere Informationen und Beginn der nächste Einheit unter: Dorothea Gerste: d-gerste(a)t-online.de

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Magdeburger Kulturgespräch #MD2025

Hervorgehoben

DENKEN – DISKUTIEREN – EINMISCHEN ––> Plattform für Ideen, Synergien und Kooperationen rund um die Kulturhauptstadtbewerbung Magdeburgs. Ein tiefgründiger Austausch über Stadt- und Kulturbelange vor Ort genauso wie im Europäischen Kontext. Die Chance, mit unterschiedlichen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung verschiedene Perspektiven zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen von neuen Gedanken, Trends oder Projekten und bestenfalls Impulse aufzunehmen.

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II Jeden 2.Dienstag im Monat lädt das Bewerbungsbüro dazu ein um 18.30 Uhr im KUBUS, hinter dem „Kloster unserer Lieben Frauen“. Ab 18.00 Uhr gibt es immer eine kurze Einführung zum Kulturhauptstadt-Bewerbungsprozess für alle, die sich erst einmal grundsätzlich informieren möchten. Die Gespräche sind öffentlich und kostenfrei. II Leitung/Moderation: Uta Belkius,  Kuratorin (Urbanität und Kreativwirtschaft) für #MD2025.

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bitte vormerken

11. Juni 
II 
Einfach Machen! Eine Halbjahresbilanz
Wir stellen Akteure und Projekte für MD2025 vor, die 2019 bereits erste Impulse setzen. Im Anschluss laden wir ein zu einem kleinen II  Sommerfest.

 

VORGESCHICHTE
Seit Juni 2017 fanden regelmäßig einmal im Monat „Kulturstammtische“ statt. Sie schlossen an die von Juni 2016 bis Mai 2017 geleistete Arbeit der fünf Kulturbeiräte zur Kulturhauptstadtbewerbung an. Diese informellen Treffen sollten den insgesamt rund siebzig Mitgliedern die Möglichkeit geben, den Austausch zur Kultur in Magdeburg fortzusetzen. Im September übernahm Uta Belkius konzeptionelle Leitung und fachliche Moderation. Seitdem wurden jeweils konkrete Themen gesetzt und weitere Experten für einen Auftakt-Input eingeladen, um eine konstruktive, gleichwohl lockere Diskussion anzuregen. Dieses neue Format hat sich bewährt, so dass es nicht nur fortgeführt, sondern auch weiter geöffnet wird für die Fachöffentlichkeit genauso wie für interessierte Bürgerinnen, Einwohner und Akteure in Magdeburg.

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18 _ Börde, Food und Esskultur

14.Mai II Was das eine mit dem anderen zu tun hat. –– Wir wollen alles: gesunde Nahrung, eine Landwirtschaft mit bunt-blühenden Feldern und glücklichen Tieren, Tomaten im Winter und das alles so günstig wie möglich. Die Quadratur des Kreises? –– Was können wir tun? Wir diskutierten über Ansätze und neue Projektideen. Unsere Gäste waren II Udo Herrmann Referat Nachhaltigkeit, Förderangelegenheiten Umwelt, Land Sachsen-Anhalt II Emmanuel Ostmeier Gut Glüsing, Landwirt, Erzeuger II Julia Wendenkampf LoMa+Bioabendmarkt der Biohöfegemeinschaft II Bürgerinnen und Bürgern aus Magdeburg. –– Zum Start gab es einen kurzen Impulsvortrag von Udo Herrmann zum aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt.

17 _ weiblich, männlich, unisex – von „neuen“ Rollenbildern

9. April II Was bedeuten Rollenbilder in Alltag und Kultur: Wie sieht es in Magdeburg aus mit gelebter Vielfalt, Toleranz, Humor und Verständnis? Was braucht es, damit ALLES (Beruf + Familie + Teilhabe in Kultur + Verantwortung in Politik) unter einen Hut gebracht werden kann – egal wie WIR gebaut sind, wie und wen wir lieben? Unsere Gäste II Heike Ponitka Gleichstellungsbeauftragte + Politischer Runder Tisch der Frauen der Landeshauptstadt Magdeburg II Marianna Ackermann Business Woman BarCamp Sachsen-Anhalt II Falco Jentsch CSD Magdeburg e.V II sowie weitere Akteure, Bürgerinnen und Bürger

16 _ Kultur für Magdeburg und Europa

12. März 2019 II  Eine Idee, viele Wege, viele Sichten – wie Vielfalt und Zusammenhalt gelingen können. Wir sprachen in lockerer Runde mit Kultur-Akteuren, die hier in Magdeburg den europäischen Gedanken mit Leben füllen, über Chancen und Herausforderungen. Wir freuen uns, wenn in diesem Kontext weitere Projektideen für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 entstehen und diskutiert werden. Unsere Gäste: II  Daniel Adler, Junge Europäische Föderalisten Sachsen-Anhalt e.V. II Krzysztof Blau, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Geschäftsführer II Antoia Pilz, Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg, Co-Leitung II  Anja Reutter, Landeshauptstadt Magdeburg, EU-Fördermittelreferentin II sowie weitere Akteure und Bürgerinnen und Bürger

 

15 _ Gemeinwesenarbeit

12. Februar II Gelebte Kultur in allen Stadteilen Wir stellten die stadtteilbezogene Sozial- und Kulturarbeit in den Fokus. Wir kamen mit allen Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch  über die Chancen und Herausforderungen vor Ort – nicht zuletzt auch im Rahmen der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

14 _ Auftakt: Call zur KULTURCHARTA 2030

4.12.2018 II Die Ära der Kulturcharta 2020 neigt sich dem Ende. Viele Projekte sind in den letzten Jahren erfolgreich gelaufen. Magdeburg befindet sich im aktiven Bewerbungsprozess zur Kulturhauptstadt Europas 2025 – ein wichtiger Meilenstein für das kulturelle Leben in der Stadt. Nun gilt es weiter vorauszuschauen und zu überlegen, wo wir mit unserer Kultur 2030 stehen wollen und welchen Beitrag Akteure und Institutionen leisten können. Wir luden Kulturschaffende und Interessierte ein, mit uns erste Überlegungen zu teilen und das Verfahren zu besprechen. II Grußwort: Prof. Dr. Matthias Puhle, Beigeordneter Kultur, Schule und Sport II Einführung zum Entwicklungsprozess der Kulturcharta 2030: Susanne Schweidler, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur II Einführung zum Verfahren Kulturcharta 2030: Axel Schneider, freier Mitarbeiter, Prozessleitung

13 _ Weltanschauung. Religion. Werte. Kultur.

13.11.2018 II  Magdeburg, im „atheistischen Ostdeutschland“ gelegen, zeichnet sich trotz aller Polemik durch eine reichhaltige, geistig schöpferische Kulturlandschaft aus. Es geht dabei genauso um religiöse Weltanschauungen wie um humanistische Werte oder ein Bekenntnis zu Toleranz, Solidarität oder einen friedlichen Umgang miteinander. Wie Fragen zu Grundwerten oder Haltungen auch in Projekte zur Kulturhauptstadtbewerbung einfließen können, haben wir gemeinsam mit verschiedenen Akteuren in einem ersten gemeinsamen Gespräch angedacht. II  Es diskutierten:  Prof. Dr. Eva Schürmann, Otto-von-Guericke-Universität, Bereich für Philosophie II Stephan Hoenen, Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Magdeburg II Dr. Moawia Al-Hamid, Erster Vorsitzender Islamische Gemeinde in Magdeburg
Wolfgang Gerlich, Diakon Bistum Magdeburg

12 _ SPORT in MD – Leistung. Freizeit. Kultur.

10.10.2018  II  Wir stellten in gewohnt lockerer Runde Sport-Projekte und -Arbeitsansätze im gesellschaftlichen Kontext vor und sprechen mit Akteuren über weitere Ideen und Möglichkeiten, auch im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung.  II Input: Fabian Sieber Referent Sport und Gesellschaft LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. ->  „Sport und Gesellschaftliche Verantwortung“  II  Jennifer Schröder Inhaberin projektMEILE –> „Wie wird Sport seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht?“ – sowie weitere Akteure

Fachgespräche, Debatten, Veranstaltungen, Projekte, Publikationen

Hervorgehoben

natürlich.KULTUR  ist eine Plattform, wo gesellschaftlich relevante, kulturelle Fragen ohne Polemik, frei, konstruktiv, journalistisch, dialogisch, fair, spannend und respektvoll behandelt werden. Kulturschaffende bekommen Gehör und sie erfahren, wie politische Entscheidungsprozesse zustande kommen und Rahmenbedingungen entstehen. Politik wird parteiunabhängig theoretisch und praktisch hinterfragt und bereichert. Gegründet wurde das Projekt 2013 als „GRÜN.kulturell“ und lief unter diesem Namen bis März 2017.

11 _ Auf dem Weg zu einer (noch) grüneren Stadt

11.9.2018  II  Mit Magdeburger Akteuren diskutierten wir Handlungsfelder, Möglichkeitsräume und vor allem neue Projekte für eine grüne Stadt – Welche Chancen bietet dafür auch die Kulturhauptstadtbewerbung? Wo können wir gemeinsam etwas bewirken?  II Input: Klaus Rehda, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt unter anderem in Hinblick auf Fördermöglichkeiten im Rahmen des „Weißbuch Stadtgrün“ aus dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

10 _ Kulturelle Bildung — Basis für Teilhabe

14.8.2018 II  Eine wichtige Rolle im Bewerbungsprozess zur Kulturhauptastaft Eurpoa 2025 spielt die kulturelle Bildung, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen – den Erwachsenen von 2025. Wir diskutierten mit Akteuren aus Zivilgesellschaft und Schule, welche Angebote und Möglichkeiten der kulturellen Bildung in Magdeburg im schulischen und außerschulischen Bereich vorhanden sind und wo es Justierbedarf oder Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Welche Chancen bietet dafür auch die Kulturhauptstadtbewerbung? Wo können wir gemeinsam etwas bewirken? Als besonderen Gadt begrüßten wir II Simone Borris, Beigeordnete für soziales, Jugend und Gesundheit.

9 _ Sommerliches Meet&Grill

10.7.1018 II Laue Sommerluft – Grillen, Musik und spannende Gespräche  II  Für alle, die gerade nicht im Urlaub waren, luden wir zum Ferien-in-MD-Grillen am KUBUS 2025 ein – Kulturbeiräte, Freunde und Interessierte der Kulturhauptstadt. Wir freuten uns, neben altbekannten MitstreiterInnen auch auf viele neue Gesichte zu treffen. Es war ein sehr entspannt-kreativer Abend rund um die Kulturhauptstadt-Bewerbung oder auch einfach so, zum weiteren Kennenlernen, Ideenspinnen, den Sommer in MD genießen… 

8 _ Bericht aus Leeuwarden – LF2018

12.6.2018 II  Von Anderen lernen, sich mit Projekten auseinandersetzen und daraus eigene Wege ableiten…  Am 24.5. machten sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, einige Beigeordnete und das Team vom Kulturhauptstadt-Büro für zwei Tage gemeinsam auf die Reise nach Leeuwarden, einer der beiden diesjährigen Kulturhauptstädte Europas. Die Gruppe erkundete die Stadt, lernte maßgebliche Projekte kennen und sprach mit vielen Verantwortlichen wie Ferd Crone, Bürgermeister von Leeuwarden, Oeds Westerhof, Director Network & Legacy und weiteren vom LF2018-team. Dabei wurde immer wieder deutlich, welche Rahmenbedingungen Politik und Verwaltung stellen können und sollten, wo und wann die eigentlichen Kulturhauptstadtakteure eigenverantwortlich Regie führen müssen und wie sich die unterschiedlichsten Interessen und Ansätze unter einem großen Dach wiederfinden können. II Präsentation Katrin Gellrich und Uta Belkius

1-7 _ Start und Gründungsphase der Kulturgespräche

8. Mai 2018
7 _ Die Kulturhauptstadtbewerbung und der Beitrag von Uni und Hochschule
Mit Verantwortlichen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie dem Leibnitz-Institut sondierten wir erste denkbare Synergien und Projektentwicklungen im Rahmen der Bewerbung. (– Ein Termin, wo wir Forschungseinrichtungen und weitere Institute einladen, dann unter dem Aspekt Forschung und Entwicklung, folgt gesondert.

 

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10. April 2018
6 _ Medienkompetenz und Medienverantwortung
– Basis für Demokratie und kulturelle Teilhabe
Mit Magdeburger Medienfachleuten und -aktueren sprachen wir in diesem Sinne über Zielrichtungen, Baustellen und Chancen vor Ort und was gegebenenfalls an Gedanken oder Anregungen in die Kulturhauptstadtbewerbung einfließen könnte.

 

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6. Februar 2018
5 _ Diskussion der vorläufigen Konzeption zur Bewerbung #MD2025 + Jahresplanung
Die auf der Pressekonferenz im Januar vorgestellte erste Zielrichtung für die Bewerbung mit seinen vier Säulen wurde sehr positiv aufgenommen. Die Themenschwerpunkte ergeben sich sinnfällig aus der Stadtgesellschaft und ihrer Kultur, bieten gleichwohl viel Luft und Spielraum für wichtige und innovative Fortschreibungen. – In diesem Sinne wurde auch begrüßt, die Kulturgespräche weiter so thematisch zu fokussieren, auch wenn dann nicht immer alle Beiräte und Interessierte zu jeder Veranstaltung kommen.

 

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7. November 2017
4 _ Innenstadt MD – Blickwinkel Kreativwirtschaft, Einzelhandel und Gewerbe
Der Beirat „Inszenierte Innenstadt“ hatte Raumnetzpläne als Grundlage erstellt (Stadtgrün, Kunst…). Darauf aufbauend kam die Idee aus dem Referat Wirtschaft, den Verlusten des Einzelhandels (durch den Erfolg des Onlinehandels) mit kreativen Maßnahmen im Stadtraum entgegenzusteuern. Erste Vorschläge von kommunaler Seite für ein Maßnahmepaket aus Stadtentwicklungsaufgaben, der Etablierung bzw. Qualifizierung kultureller Projekte, Veranstaltungen und bereits existierender Attraktionen (wie z.B. Wochenmarkt), der Einbindung von Akteuren der Kreativwirtschaft bis hin zur Entwicklung eines Leerstandsmanagements wurden diskutiert und teilweise befürwortet. – Allerdings sollten nicht zu schnell Aktionen angestoßen, sondern erst ein Gesamtkonzept für den jeweiligen Stadtraum mit daraus folgenden Maßnahmen entwickelt werden.

 

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10. Oktober 2017
3 _ ISEK – Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Landeshauptstadt Magdeburg
Während der letzten Monate erarbeiteten die Kulturbeiräte thematisch fokussierte Thesen­papiere für die Bewerbung. Bei unserem Gespräch diskutierten wir, in welchem Verhältnis sie zur mittel- bis langfristigen gesamtstädtischen Planung stehen. Wo sind die Türen für diese Ideen und Gedanken bereits geöffnet, welche Ansätze der Beiräte sind hingegen neu und wo gibt es unter Umständen Diskussionsbedarf? Wie können wir dann auf dieser Basis mögliche Schritte oder Projekte gemeinsam für Magdeburg 2025  entwickeln?

 

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5. September 2017
2 _ Weißbuch Stadtgrün – Chancen für Magdeburg
In vielen Gesprächen zur Kulturhauptstadtbewerbung wurden Themen zur Grünen Stadt berührt, ob im Zusammenhang mit Stadtentwicklung, Ökologie und Umwelt oder Gartenbaukunst und Bürgerengagement. Damit steht Magdeburg mitten in einer gesellschaftlichen Debatte, die bereits von Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgegriffen wurde und im Weißbuch Stadtgrün Niederschlag fand (>> siehe WeissbuchStadtgruen_BundesministeriumUmwelt). Beim Treffen wurden in diesem Sinne erste Modellansätze besprochen, welche in Magdeburg umsetzbar wären.

 

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8. August 2017
1 _ Eine Identität finden – Das Image von Magdeburg verbessern
Fazit aus den Ergebnissen der vorerst abgeschlossenen Arbeit der fünf Kulturbeiräte (_kulturelle Diversität und Internationalität, _Künstlerische Visione, _Cultural Mapping, _Identität und historisches Erbe, _Stadtentwicklung und Urbanität) ist, dass der kulturellen und städtebaulichen Entwicklung der Innenstadt eine zentrale Rolle zukommt. Sie wirkt identitätsstiftend und zentrumsbildend für Magdeburg und seine EinwohnerInnen. Dementsprechend ging es um Fragen zu einem Rahmenplan, zu möglichen Identifikationspunkten, dem Umgang mit „Freiraum“,  zu Popup-Projekten und vielem mehr.

 

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30 _ Mehr Gebühren oder weniger Programm?

QUALITÄT im ÖRR  Der Presseclub Magdeburg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt luden für Dienstag,  22. Mai 2018 um 19 Uhr ein, um über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien zu sprechen. – Brauchen wir so viele Fernsehprogramme? Genügen im Radio auch weniger Sender? Muss das alles so sein? Rainer Robra, Sachsen-Anhalts Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur, wirft ARD und ZDF vor, die Sparmöglichkeiten nicht auszureizen. Dabei will er, dass die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgebaut wird. Ist das Widerspruch oder besteht hier ein Zusammenhang?

Es diskutierten:  II Rainer Robra, Sachsen-Anhalts Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur  II  Elke Lüdecke, Direktorin des Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt   II Prof. Dr. Claudia Nothelle, Professorin für Fernseh-Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal  II Uwe Gajowski, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes Sachsen-Anhalt  II Moderation Uta Belkius, freie Moderatorin

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Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL

11/2014–7/2018   Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL ist eine künstlerische Intervention, die der „Schloss“-Gebäudehülle des Berliner Humboldt Forums eine neue Dimension hinzufügt: Ein ergänzendes, sinnfälliges Begrünungskonzept für Fassade und Umfeld, das schon von außen auf das Innere des Forums einstimmt, es begreifbar macht und die ­Brücke schlägt zur vielschichtigen Gegenwart. II Dazu gehören eine ergänzende Grünfassade mit vorgelagerten ­Garteninseln aus Pflanzengesell­schaften verschiedenster Kulturen in Kombination mit Kunstobjekten, ein Dachgarten, ein Gewächshaus–Pavillon oder die via Internet vernetzten, begehbaren Humboldt-Container als „Botschafter“ auf Weltreise . Zum Kontext Natur und Kultur gibt es Aktionen, Gespräche oder Workshops.

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link zur Website   www.humboldt-dschungel.de    

Bild: © Uta Belkius – Vorlage: Humboldt  Forum © SHF/ Architekt: Franco Stella mit FS HUF II Dank an monokrom für die Unterstützung bei der Visualisierung und an MINIWIZ für die Planung des Pavillons

Ursprünglich entstanden ist die Idee einer Begrünung im Herbst 2014, als bekannt wurde, dass beträchtliche Summen für die privat finanzierte „Barockfassade“ wohl nicht zusammenkommen (Spiegel 47/2014). Unsere Idee war seinerzeit als „temporäre“ Aktionen gedacht, um die Lücken im Fassa­den­bereich inhaltlich tiefgründig zu besetzen und Berliner­Innen sowie Gäste schon während der Bauphase auf die Idee des Humboldt Forums einzustimmen. Wir bekamen regelmäßig begeisterte Rückmeldungen auch in der Presse. – Mittlerweile werden die Fassaden „barock“ vervollständigt und Veranstaltungen an der Schnittstelle Kultur, Kunst und Wissenschaft finden am neuen Standort statt. Das Problem der Diskrepanz von Inhalt und Hülle des Gebäudes bleibt jedoch bestehen, wie in Presse und Öffentlichkeit immer wieder beanstandet. Und das wird auch in Zukunft für Unbehagen sorgen. Deshalb halten wir an unseren Anliegen fest. Uns geht es sowohl mit einer kuratierten Begrünung als auch mit korrespondierenden Aktio­nen im Umfeld des Baus um dessen zeitgemäße Ergänzung und Aufladungen, seine Anbindung an den „Puls von Berlin“ und vor allem seine Aneignung im Sinne des Inhalts der beherbergten Sammlungen und Institutionen als auch der Namensgeber.

Inhaltliche Ziele
IIDas Zusammenspiel von Kultur, Kunst und Wissenschaft im Inneren des Gebäudes auch Außen begreifbar machen. IIDen interdisziplinären, forschenden Denkansatz der Gebrüder Humboldt versinnbildlichen. IIAn Herkunft und Inhalt der beherberg­ten Sammlungen an­knüpfen. IIDen Herkunftsvölkern der Sammlungen als auch den unterschiedlichen Institutionen des Forums im Außen ein Gesicht geben. IIGegner und Befürworter des „Schlosses“ versöhnen IISymbol sein für Berlin, als einen Ort mit Historie und modernen Zukunfts­visionen, wo Stadt und Museum kreativ neu gedacht und gelebt werden. 

Städtebauliche Ziele
IIDie historische Mitte als lebendigen Ort für alle Generationen erhalten. IIStatt einer „einfachen“ Verlänge­rung der Reihung historischer Gebäude, die „Linden“ mit einem unver­wech­sel­­baren High­light abschließen (Elbphilharmonie-Effekt). IIMuseumsbesuchern wohltuend-­grüne Erholungsmöglichkeit bieten und dabei nötige Wegeflächen freihalten. IIDen sehr mangel­nden Grünflächenanteil im Altbezirk Berlin Mitte ausgleichen. IIVerschiedene Zeitschichten Berlins repräsentieren von der Gründung bis zur Gegenwart. IIMit dem renommiertesten Kulturbau Deutschlands Impulse setzen für innovatives Bauen und für eine Stadt­entwicklung, die verschiedenste Ebenen integriert. IIDie steingeprägten Sichtachsen von der Mühlen­damm­brücke Richtung Dom und umgekehrt auflockern.

Wir wollen, dass das Humboldt Forum auch äußerlich zu einem Wahrzeichen einer humanistisch-­demokratischen Tradition wächst – für die die Gebrüder Humboldt standen – und zu einem abwechslungsreichen Ort, mit dem sich sowohl eine breite Berliner Stadtgesellschaft als auch Gäste aus verschiedensten Regionen identifizieren können. Ein künstlerischer „Humboldt-Dschungel“ sähe spektakulär aus, öffnet Herz und Geist im Sinne der Humboldts und könnte Gegner und Befürworter des „Barockschlosses“ versöhnen.

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29 _ Politik für strukturschwache Regionen

Wie gelingt es, Menschen in strukturschwachen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und für unsere Demokratie zu gewinnen?
Konzeption und Durchführung einer Klausurtagung von Bundesarbeitstgemeinschaften B90/GRÜNE: Kultur – Planen Bauen Wohnen – Wirtschaft und Finanzen – Medien- und Netzpolitik – Mobilität/Verkehr – Europa – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung – Energie – Bildung  II Freitag 3./Samstag 4.11.2017 in Berlin / Kladow

27/28 _ Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im (digitalen) Wandel

QUALITÄT im ÖRR   – Veranstaltungsreihe Heinrich-Böll-Stiftung –
in Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg 2016-2018 
Moderation, Konzeptberatung, Redaktion, Grafik

Die „Öffentlich-Rechtlichen“  sind auch heute Teil der Daseinsvorsorge für eine demokratische Gesellschaft und ihre Politik. Zugleich stehen sie vor vielfältigen Herausforderungen. Unter anderem: Wie wird ein hoher Qualitätsstandard auch künftig gesichert? Wie gut sind die kontrollierenden Medienräte gesellschaftlich verankert? Ist die Beitragsfinanzierung überzeugend legitimiert? Und wie umgehen mit der Verschiebung medialer Kommunikation ins Internet – mitsamt seinen „Echoräumen“ und emotionaler Aufladung? …   II Auftaktkonferenz 11. Mai 2017 Schumannstraße 8, 10117 Berlin   II   Folgeveranstaltung 4. Dezember 2017 Halle-Saale  II E-Dossier  www.boell.de/oeffentlich-rechtliche-medien-im-wandel

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