Friedliche Kommunikation

A R B E I T S –  &   Ü B U N G S G R U P P E

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kommunikation und tauschen uns theoretisch und ganz besonders auch praktisch übend aus – vor allem in Anlehnung an II Marshall Rosenberg. Weitere Modelle wie die II Transaktionsanalyse oder das II Harvard-Konzept kommen zum Tragen. Bei Bedarf fließen kreativ-spielerische  Formate ein aus dem  II Psychodrama oder der  II Gestaltarbeit. – Da wir keine Ausbildungs- sondern eine Übungsgruppe sind, braucht es zumindest Basiskenntnisse und -erfahrungen in GFK oder vergleichbare. 

II Dorothea Gerste und II Uta Belkius
Termine:  3 x jährlich ein Block von vier-sechs Abenden, Dienstags  18.30-21.00 Uhr. 
Ort:  Studio Uta Belkius, Kreativzentrum Madgeburg, Brandenburger Straße 9, Magdeburg 39104 – Weitere Informationen und Beginn der nächste Einheit unter: Dorothea Gerste: d-gerste(a)t-online.de

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Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL

11/2014–7/2018   Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL ist eine künstlerische Intervention, die der „Schloss“-Gebäudehülle des Berliner Humboldt Forums eine neue Dimension hinzufügt: Ein ergänzendes, sinnfälliges Begrünungskonzept für Fassade und Umfeld, das schon von außen auf das Innere des Forums einstimmt, es begreifbar macht und die ­Brücke schlägt zur vielschichtigen Gegenwart. II Dazu gehören eine ergänzende Grünfassade mit vorgelagerten ­Garteninseln aus Pflanzengesell­schaften verschiedenster Kulturen in Kombination mit Kunstobjekten, ein Dachgarten, ein Gewächshaus–Pavillon oder die via Internet vernetzten, begehbaren Humboldt-Container als „Botschafter“ auf Weltreise . Zum Kontext Natur und Kultur gibt es Aktionen, Gespräche oder Workshops.

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link zur Website   www.humboldt-dschungel.de    

Bild: © Uta Belkius – Vorlage: Humboldt  Forum © SHF/ Architekt: Franco Stella mit FS HUF II Dank an monokrom für die Unterstützung bei der Visualisierung und an MINIWIZ für die Planung des Pavillons

Ursprünglich entstanden ist die Idee einer Begrünung im Herbst 2014, als bekannt wurde, dass beträchtliche Summen für die privat finanzierte „Barockfassade“ wohl nicht zusammenkommen (Spiegel 47/2014). Unsere Idee war seinerzeit als „temporäre“ Aktionen gedacht, um die Lücken im Fassa­den­bereich inhaltlich tiefgründig zu besetzen und Berliner­Innen sowie Gäste schon während der Bauphase auf die Idee des Humboldt Forums einzustimmen. Wir bekamen regelmäßig begeisterte Rückmeldungen auch in der Presse. – Mittlerweile werden die Fassaden „barock“ vervollständigt und Veranstaltungen an der Schnittstelle Kultur, Kunst und Wissenschaft finden am neuen Standort statt. Das Problem der Diskrepanz von Inhalt und Hülle des Gebäudes bleibt jedoch bestehen, wie in Presse und Öffentlichkeit immer wieder beanstandet. Und das wird auch in Zukunft für Unbehagen sorgen. Deshalb halten wir an unseren Anliegen fest. Uns geht es sowohl mit einer kuratierten Begrünung als auch mit korrespondierenden Aktio­nen im Umfeld des Baus um dessen zeitgemäße Ergänzung und Aufladungen, seine Anbindung an den „Puls von Berlin“ und vor allem seine Aneignung im Sinne des Inhalts der beherbergten Sammlungen und Institutionen als auch der Namensgeber.

Inhaltliche Ziele
IIDas Zusammenspiel von Kultur, Kunst und Wissenschaft im Inneren des Gebäudes auch Außen begreifbar machen. IIDen interdisziplinären, forschenden Denkansatz der Gebrüder Humboldt versinnbildlichen. IIAn Herkunft und Inhalt der beherberg­ten Sammlungen an­knüpfen. IIDen Herkunftsvölkern der Sammlungen als auch den unterschiedlichen Institutionen des Forums im Außen ein Gesicht geben. IIGegner und Befürworter des „Schlosses“ versöhnen IISymbol sein für Berlin, als einen Ort mit Historie und modernen Zukunfts­visionen, wo Stadt und Museum kreativ neu gedacht und gelebt werden. 

Städtebauliche Ziele
IIDie historische Mitte als lebendigen Ort für alle Generationen erhalten. IIStatt einer „einfachen“ Verlänge­rung der Reihung historischer Gebäude, die „Linden“ mit einem unver­wech­sel­­baren High­light abschließen (Elbphilharmonie-Effekt). IIMuseumsbesuchern wohltuend-­grüne Erholungsmöglichkeit bieten und dabei nötige Wegeflächen freihalten. IIDen sehr mangel­nden Grünflächenanteil im Altbezirk Berlin Mitte ausgleichen. IIVerschiedene Zeitschichten Berlins repräsentieren von der Gründung bis zur Gegenwart. IIMit dem renommiertesten Kulturbau Deutschlands Impulse setzen für innovatives Bauen und für eine Stadt­entwicklung, die verschiedenste Ebenen integriert. IIDie steingeprägten Sichtachsen von der Mühlen­damm­brücke Richtung Dom und umgekehrt auflockern.

Wir wollen, dass das Humboldt Forum auch äußerlich zu einem Wahrzeichen einer humanistisch-­demokratischen Tradition wächst – für die die Gebrüder Humboldt standen – und zu einem abwechslungsreichen Ort, mit dem sich sowohl eine breite Berliner Stadtgesellschaft als auch Gäste aus verschiedensten Regionen identifizieren können. Ein künstlerischer „Humboldt-Dschungel“ sähe spektakulär aus, öffnet Herz und Geist im Sinne der Humboldts und könnte Gegner und Befürworter des „Barockschlosses“ versöhnen.

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Museumskommunikation für Geschichte(n)

– Martin-Gropius-Bau

MUSEUMSFÜHRUNG und kulturpolitisches GESPRÄCH
Wie vermitteln Museen spannend, sinnlich und kognitiv gut fassbar historische und kulturelle Perspektiven von komplexen politischen und geschichtlichen Zusammenhängen?  — mit Prof. Gereon Sievernich, Direktor Martin-Gropius-Bau im Rahmen der Führung durch die  Ausstellung „Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation“ am Samstag 10.12.2016 von 17.00-19.00 Uhr
Die Ausstellung des British Museum zum Buch von Neil MacGregor „… spürt der deutschen Identität aus britischer Sicht nach. Entstanden ist ein Dialog zwischen Deutschland und seiner Geschichte.“ — Das Ausstellungskonzept verdeutlicht, wie symbolhaft und narrativ geschichtliche Ausschnitte dargestellt und sinnvoll thematisch neu gruppiert werden können ohne sich immer an rein chronoligische Erzählstränge binden zu müssen.

 

Saisonauftakt am Kulturcontainer

– Kultur-Container-Garten –
S T A R T   M I T   K U L T U R   I N   D E N   (F R Ü H ) S O M M E R

Mit einem Umtrunk begrüßten wir – Notker Schweikhardt, Heinz Jirout und Uta Belkius – am Freitag 6.5.2016  ab 15.00 Uhr  kultur- und schönebergaffine BerlinerInnen sowie Gäste in unserem Kulturgarten Frobenstraße 1, Berlin 10783. – Als  Highlight bot sich der Besuch von „Shopping Circus“ an, welchen unsere Grundstücksnachbarn um 16.00 Uhr eröffnete und den gesamten Sommer über Veranstaltungen bietet. Mehr unter www.whothefuckispriceless.compriceless_20160506

Kultur zum Jahreswechsel

– Jüdisches Museum Berlin –
J U D E N T U M _ C H R I S T E N T U M _ I S L A M  –  ein kulturhistorischer Vergleich
Die Emotionen kochen hoch und höher in der medialen Debatte um kulturelle, nationale oder religiöse Werte. Dabei haben die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam als Quelle unserer abendländischen Kultur viele Berührungspunkte: Schriftkultur, Wissenschaft, Handel und Rechensysteme zeugen von jahrhundertlangen Beziehungen und gegenseitigen Einflüssen. Vor dem Hintergrund dieser historischen Entwicklungen stellt die Führung aktuelle Bezüge her. – Wir haben vor Ort die Chance, im gemeinsamen Gespräch Anregungen und Impulse für die medienpolitische Arbeit zu diskutieren.
 
Führung  mit  Marc Wrasse am Dienstag 29.12.2015 um 16.00 Uhr – im Anschluss  Gespräch im Museumscafé. –Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Führung kostenfrei, Eintritt: 8,00 Euro
 
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N E U J A H R S S P A Z I E R G A N G
Wasser und Architektur in der historischen Mitte
Führung mit Heinz Jirout am Samstag, 2.1.2016 um 14.00 Uhr an der Marshallbrücke/ARD-Hauptstadtstudio.– Wir enden nach ca. zwei Stunden am Zeughaus zum Gespräch im Museumscafé.
 

Sonderführung

I S L A M I S C H E   K U N S T   A N D E R S   G E S E H E N

Prof. Dr. Stefan Weber/Direktor des Islamischen Museums, lud am 12.12.2015 eine  kleine Runde ein – unter anderem mit Renate Künast/MdB,  Notker Schweikhardt/MdA und Uta Belkius/GRÜN.kulturell – zu einem besonderen, abendlichen Rundgang durch das Museum für Islamische Kunst.

Voller Begeisterung zeigte Prof. Weber Lieblingsexponate, erläuterte das Basiskonzept der Ausstellung und sprach ausführlich über die neuen Schritte für eine Kooperation zwischen Museum und muslimischen Vertretern in Berlin. „Das Museum für Islamische Kunst gehört zu den herausragenden Sammlungen islamischer Kunst außerhalb der islamischen Welt. Es vereint Meisterwerke der angewandten Kunst und archäologische Zeugnisse muslimischer Völker und der mit ihnen lebenden christlichen und jüdischen Gruppen vom 8. bis zum 19. Jahrhundert.“ Hier anzusetzen und sowohl den religiösen Gemeinden als auch der „abendländischen“ Öffentlichkeit die Bedeutung des Islam in Kultur, Wissenschaft, Kunst und Ethik nahezubringen, ist gerade in heutiger Zeit essentiell, um Vorurteile abzubauen und Brücken zu schlagen. In diesem Sinne versteht sich auch das aktuelle Projekt, Flüchtlinge aus den betreffenden Ländern als Guide anzulernen und im Museum einzusetzen. Beide Beispiele zeigen, die Diskussion, was Museum heute grundsätzlich leisten kann und muss, um nicht nur datierte Objekte in Vitrinen auszustellen, ist auch im Islamischen Museum in vollem Gange. Nach dem Umbau des Pergamon-Museums in den nächsten Jahren wird das Museum nicht nur in neue Räume im Nordflügel ziehen mit drei mal mehr Fläche sondern vor allem auch konfrontiert sein mit anderen Besuchererwartungen als in den letzten Jahrzehnten.

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Herbstfest

H E R B S T B R U N C H    &    E R N T E F E U E R
Wir (Uta Belkius, Heinz Jirout, Notker Schweikhardt) laden am Sonntag,  4.10.2015 ab 12.00 Uhr – open End ein zum entspannten Chillen, Reden, Wikingerschach spielen, Kürbis essen, Äpfel braten, Musik hören… im Garten bei Notkers Container, Frobenstraße 1, in 10783 Berlin. Alle Gäste sind herzlich willkommen mit Freunden, Kind und Kegel…

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Sommerkino

„SOMMER  IN  ORANGE“ – Regie: Marcus H. Rosenmüller
Was ist Heimat? Wer darf wo Heimat suchen, finden, gestalten und bestimmen?   
II Wie schwer und schön unser Zusammenleben ist, wenn Kulturen aufeinanderprallen (im Film Berlin auf Bayern) und man/frau das dann vor Ort doch gemeinsam hinbekommen, zeigen wir mit dieser wunderbaren Cult-Clash-Kommödie. Parallelen zu den „kleinen“ Auseinandersetzungen in den eigenen vier Wänden lassen sich genauso ziehen wie zu den großen, dramatischen Wanderungen im Moment in Europa.

am Samstag 29.8.2015 ab 18.00 Uhr wieder im Garten neben Notker Schweikhardts Abgeordnetenbüro, Frobenstraße 1, (10783 Berlin). +++ Zum Sonnenuntergang um 20.00 Uhr starten wir mit unserem Kino

Museumswoche

S O M M E R F E S T
1_ Eröffnung Museumswoche
Sonntag 16.8.2015 ab 17.00 Uhr
2_ Finissage
Sonntag 23.8.2015 ab 17.00 Uhr
im Garten neben dem Abgeordnetenbüro Notker Schweikhardt

14  Polizeihistorische Sammlung Berlin
Tatort real – Wie Polizeiarbeit „wirklich“ funktioniert – Rechercheveranstaltung zur REIHE „Qualität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“    II Führung durch die Sammlung und Gespräch mit Harold Selowski 2. Vorsitzender des Förderkreises Polizeihistorische Sammlung Berlin e.V.. Andreas Gollup Erster Polizeihauptkomissar, Leiter 3. Dienstgruppe – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell – Montag 17.8. um 16.00 Uhr am Platz der Luftbrücke 6, 12101 Berlin, im Polizeipräsidium    mehr

15  Alliiertenmuseum Berlin
Flughafen Tempelhof; ein neuer Standort für das Alliiertenmuseum? – Pro und Contra   II Führung durch die Sammlung und Diskussion mit Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin des AlliiertenMuseums und Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell – Mittwoch 19.8. um 19.00 Uhr, Clayallee 135
, Berlin, 14195   mehr

16  HUMBOLDT LAB DAHLEM – Staatliche Museen 
Museen heute im Spannungsfeld zwischen herkömmlichen Wunderkammern, Avatar-Welten und Geschichten die das Fernsehen und der Tourismus schreiben    II Führung und Diskussion mit Agnes Wegner Direktorin des Humboldt Lab Dahlem – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell – Freitag 21.8. um 14.30Uhr Lahnstraße 8, 14195 Berlin    mehr

17  Martin-Gropius-Bau, Ausstellung „Fassbinder – JETZT“
Fassbinder; genialer Filmregisseur, streitbarer Kollege – Was sagt er uns heute? Wie gehen wir mit unserem Filmerbe um?    II Führung und Fachgespräch mit Juliane Lorenz Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation Barbara Baum Kostümbildnerin bei Fassbinder und Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft – Samstag 22.8. um 15.00 Uhr im Gropiusbau    mehr