Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL

seit 2014 laufendes PROJEKT   Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL ist eine künstlerische Intervention, die der „Schloss“-Gebäudehülle des Berliner Humboldt Forums eine neue Dimension hinzufügt: Ein ergänzendes, sinnfälliges Begrünungskonzept für Fassade und Umfeld, das schon von außen auf das Innere des Forums einstimmt, es begreifbar macht und die ­Brücke schlägt zur vielschichtigen Gegenwart. II Dazu gehören eine ergänzende Grünfassade mit vorgelagerten ­Garteninseln aus Pflanzengesell­schaften verschiedenster Kulturen in Kombination mit Kunstobjekten, ein Dachgarten, ein Gewächshaus–Pavillon oder die via Internet vernetzten, begehbaren Humboldt-Container als „Botschafter“ auf Weltreise . Zum Kontext Natur und Kultur gibt es Aktionen, Gespräche oder Workshops.

link zur Website   www.humboldt-dschungel.de   II  
Kurzdarstellung Projekt  CHD_Flyer_20170323   II
„taz“-Artikel zum Fachgespräch am 6.7.2015   Humboldt Dschungel_taz  II

Bild: © Uta Belkius – Vorlage: Humboldt  Forum © SHF/ Architekt: Franco Stella mit FS HUF II   Dank an monokrom für die Unterstützung bei der Visualisierung und an MINIWIZ für die Planung des Pavillons

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21 _ Stadtmuseen neu denken

MUSEUM  Stiftung Stadtmuseum Berlin, Märkisches Museum –
Was erwarten wir heute von regional orientierten Sammlungsorten? Welche Chancen ergeben sich für die Kommunen und ein sich wandelndes Publikum?“

Sonntag 8.11.2015 um 10.30 Uhr  Führung und Gespräch mit Dr. Nele Güntheroth (Leitung Fachbereich Forschungskolleg Stiftung Stadtmuseum) der  BAG Kultur  (Bundesarbeitsgemeinschaft) Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Frank Bertermann (B90/GRÜNE, stellv. BVV-Vorsteher Berlin-Mitte, Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss, Sprecher für Stadtentwicklung und Soziale Stadt) – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell   II

Wir lernten die Stiftung kennen, das Sammlungskonzept sowie das Märkische Museum als „Stammhaus“ am Spreeufer. Im Anschluss folgte ein gemeinsamer Stadtspaziergang Richtung „Kunsthaus Bethanien“. Wir erfuhren dabei, wie dieser Stadtraum partizipativ gestaltet wird (laufendes Workshopverfahren) und auch welche Rolle das Museum und sein städtebauliches Umfeld zukünftig dabei spielen können. Bei einem Brunch  kamen wir mit ­beiden Experten ins Gespräch zu unserem Thema Stadtmusem neu denken…

 

F A Z I T :  Bei aller Diskussion um museumspädagogische Konzepte und neue Formate der Vermittlung von Kultur und Geschichte sowohl analog als auch digital, liegt eines der größten Potenziale für Stadtmuseen überhaupt darin:  Heute die Räume zu sein, die an einem Ort ­das ­geistige Zentrum (ehemals Kirche), die Schule, den Begegnungsort (Stadtplatz/­Brunnen), das schwarze Brett, ­den Ratskeller und die Festwiese ­symbolisieren und zeitgemäß erlebbar machen – gerade in ­einer ­dezentralen Stadt wie Berlin sicher ein gewinnbringender  Prozess.

 

Protokoll zur Veranstaltung   21_gk_stadtmuseum_protokoll_20151203

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20 _ Der Entwurf zum neuen Kulturgutschutzgesetz

Was ist nationales Kulturgut? Was hat das mit Raubkunst zu tun? Welche Auswirkungen ergeben sich auf den deutschen Kunstmarkt? Was bedeutet das für Galerien und Museen? Welchen Einfluss kann und sollte (grüne) Politik auf den Entwurf nehmen?

Expertengespräch am 15.9.2015 mit Renate Künast MdB, Vorsitzende im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz Notker SchweikhardtMdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft Kristian Jarmuschek Vorsitzender Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. Prof. Dr. Stefan Weber Direktor Museum für Islamische Kunst Olaf Zimmermann Geschäftsführer Deutscher Kulturrat – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell  

Am 15.09.2015 wurde nach der ersten Runde der Ressortabstimmung der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts vorgelegt. Bis zum 7.10.2015 durften gesellschaftliche Vertreter und Verbände ihre Stellung dazu abgeben. Im Anschluss daran sind die Befassung und Verabschiedung im Kabinett vorgesehen. Abhängig von dem darauf folgenden parlamentarischen Verfahren tritt das Gesetz 2016 in Kraft. Damit soll die Umsetzung der Richtlinie 2014/60/EU erfolgen. Wir besprachen mit unseren Gästen viele Details, die sich in der Parxis der Umsetzung ergeben werden sowohl für Museen als auch für den Kunstmarkt. 

 

Protokoll zur Veranstaltung
20_gk_kulturgutschutz_protokoll_20151017

BKM-Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Novelle
Pressemitteilung BKM Entwurf Kulturgutschutznovelle

BKM-Referentenentwurf Novelle
2015-09-15-kgsg-entwurf-online

Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zur Novelle
DeutscherKulturrat_20151002

Stellungnahme des BVDG vorab vom 1.9.2015
BVDG_Stellungnahme_20150901

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02 _ Bildende Kunst heute: Liebhaberei, Kommerz oder Ausdruck von persönlicher Freiheit?

Welche Bedeutung haben visuelle Kunstformen heute in unse­rer Gesellschaft? Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen?

Expertengespräch am 28.6.2013 im Lapidarium, Hallesches Ufer/Boros GmbH Renate Künast  MdB, Fraktionsvorsitzende, B 90/GRÜNE  Agnes Krumwiede  MdB, Sprecherin für Kulturpolitik  Sabine Bangert  MdA, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Kulturpolitik  Wibke Behrens Neue Gesellschaft Bildende Kunst Christian Boros Sammler, Boros GmbH Monika Brandmeier Künstlerin Guido Fassbender Berlinische Galerie Cerstin Gerecht Consultant Pasqual Jordan Werkstattgalerie Christophe Knoch Koalition Freie Szene Johann König Galerist Rüdiger Lange Preview BERLIN Uta Belkius GRÜN.kulturell  Angelo D‘Angelico Musiker Henry Arnold Regisseur Rainer Splitt Bildhauer – Moderation: Notker Schweikhardt Referent Kulturpolitik, Bundestag

Protokoll   02_gk_BKunst_protokoll_130710  II