Magdeburger Kulturgespräch #MD2025

Hervorgehoben

DENKEN – DISKUTIEREN – EINMISCHEN ––> Plattform für Ideen, Synergien und Kooperationen rund um die Kulturhauptstadtbewerbung Magdeburgs. Ein tiefgründiger Austausch über Stadt- und Kulturbelange vor Ort genauso wie im Europäischen Kontext. Die Chance, mit unterschiedlichen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung verschiedene Perspektiven zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen von neuen Gedanken, Trends oder Projekten und bestenfalls Impulse aufzunehmen.

Seit 2018 in der Regel jeden 2.Dienstag im Monat lädt das Bewerbungsbüro dazu ein um 18.30 Uhr im KUBUS, hinter dem „Kloster unserer Lieben Frauen“. Ab 18.00 Uhr gibt es immer eine kurze Einführung zum Kulturhauptstadt-Bewerbungsprozess für alle, die sich erst einmal grundsätzlich informieren möchten. Die Gespräche sind öffentlich, eine Anmeldung erwünscht. Eine Teilnahme ist jedoch auch kurzfristig möglich. Leitung/Moderation: Uta Belkius,  Kuratorin (Urbanität und Kreativwirtschaft) für #MD2025 und freie Moderatorin

Termine für 2018:
6.2. / 10.4. / 8.5. / 12.6. / 10.7. / 14.8. / 11.9. / 9.10. / 13.11. / 11.12.

Folgende Themen haben wir 2018 im Fokus und laden dazu gezielt GesprächspartnerInnen ein. Wir behalten uns nach Bedarf Änderungen vor und nehmen gern auch Anregungen und Wünsche auf.

 

          6.2.   Konzept MD2025 und Jahresplanung der Kulturgespräche

       10.4.    Medienkompetenz und Medienverantwortung

          8.5.   Der Beitrag von Universität und Hochschule für #MD2025

       12.6.    Bericht aus Leeuwarden, der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas

       10.7.   Sommergrillen – Gespräche + Chillen

       14.8.    Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungsträgern

       11.9.    Grüne Stadt; Projektideen für MD stehen zur Diskussion

       9.10.    Sportstadt Magdeburg – Leuchttürme, Breitensport und Fankultur

    13.11.    Weltanschauungen und Religionen – Austausch, Toleranz und Miteinander

    11.12.    Jahresabschluss – Glühwein, Feuer, Musik…

 

VORGESCHICHTE
Seit Juni 2017 fanden regelmäßig einmal im Monat „Kulturstammtische“ statt. Sie schlossen an die von Juni 2016 bis Mai 2017 geleistete Arbeit der fünf Kulturbeiräte zur Kulturhauptstadtbewerbung an. Diese informellen Treffen sollten den insgesamt rund siebzig Mitgliedern die Möglichkeit geben, den Austausch zur Kultur in Magdeburg fortzusetzen. Im September übernahm Uta Belkius konzeptionelle Leitung und fachliche Moderation. Seitdem wurden jeweils konkrete Themen gesetzt und weitere Experten für einen Auftakt-Input eingeladen, um eine konstruktive, gleichwohl lockere Diskussion anzuregen. Dieses neue Format hat sich bewährt, so dass es nicht nur fortgeführt, sondern auch weiter geöffnet wird für die Fachöffentlichkeit genauso wie für interessierte Bürgerinnen, Einwohner und Akteure in Magdeburg.

mehr

Museumskommunikation für Geschichte(n)

– Martin-Gropius-Bau

MUSEUMSFÜHRUNG und kulturpolitisches GESPRÄCH
Wie vermitteln Museen spannend, sinnlich und kognitiv gut fassbar historische und kulturelle Perspektiven von komplexen politischen und geschichtlichen Zusammenhängen?  — mit Prof. Gereon Sievernich, Direktor Martin-Gropius-Bau im Rahmen der Führung durch die  Ausstellung „Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation“ am Samstag 10.12.2016 von 17.00-19.00 Uhr
Die Ausstellung des British Museum zum Buch von Neil MacGregor „… spürt der deutschen Identität aus britischer Sicht nach. Entstanden ist ein Dialog zwischen Deutschland und seiner Geschichte.“ — Das Ausstellungskonzept verdeutlicht, wie symbolhaft und narrativ geschichtliche Ausschnitte dargestellt und sinnvoll thematisch neu gruppiert werden können ohne sich immer an rein chronoligische Erzählstränge binden zu müssen.

 

26_ Kulturpolitik für strukturschwache Räume

– Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur B90/GRÜNE –
Welche kultur- und förderpolitischen Hebel sind nötig und sinnvoll, um die Lebens-und Arbeitsqualität vor Ort zu erhalten und weiter zu entwickeln? II Wie schaffen wir es, Menschen auch in schwierigen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und aus demokratischer Sicht nicht zu verlieren? 

Freitag 9. 12.2016 um 18.30 Uhr  —  Kurzinput: Hartmut Bömermann und Dr. Jörg Höhne Statistisches Blitzlicht: Strukturschwache Räume“ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Abteilungsleiter Abt 2 – Bevölkerung und Regionalstatistik“ und Abteilungsleiter Abt 4 – Gesamtwirtschaft  Caroline Meder „Förderaspekte im ländlichen Raum…“ Bundesarbeitsgemeinschaft Planen Bauen Wohnen (BAG) B90/GRÜNE – Moderation der Diskussion: Uta Belkius GRÜN.kulturell

Ort: Bundesgeschäftsstelle B90/GRÜNE
Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin

24 _ Medienkompetenz für Laien und Profis

QUALITÄT im ÖRR – Medieninnovationszentrum Babelsberg  – „Aufgaben und Möglichkeiten des MIZ“ – einer Einrichtung der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb)  im Bereich mediale Bildung:  > Räume  > Netzwerke für  Berufseinsteiger  > Workshops  > Veranstaltungen   II 

öffentliche Führung und Gespräch am  Freitag 8.4. 2016 mit  Sandra Weiß  (Leitung Kommunikation MIZ), Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft und Uta Belkius GRÜN.kulturell 

Es ging darum, die Angebote für medienpolitische Bildung in Berlin und Brandenburg sowie im MIZ genauer kennenzulernen als auch die Instituion in Verbindung zur Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) zu beleuchten. Interessant war auch ein Vergleich zu den Möglichkeiten der Berliner youtube-Studios.

 

Kultur zum Jahreswechsel

– Jüdisches Museum Berlin –
J U D E N T U M _ C H R I S T E N T U M _ I S L A M  –  ein kulturhistorischer Vergleich
Die Emotionen kochen hoch und höher in der medialen Debatte um kulturelle, nationale oder religiöse Werte. Dabei haben die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam als Quelle unserer abendländischen Kultur viele Berührungspunkte: Schriftkultur, Wissenschaft, Handel und Rechensysteme zeugen von jahrhundertlangen Beziehungen und gegenseitigen Einflüssen. Vor dem Hintergrund dieser historischen Entwicklungen stellt die Führung aktuelle Bezüge her. – Wir haben vor Ort die Chance, im gemeinsamen Gespräch Anregungen und Impulse für die medienpolitische Arbeit zu diskutieren.
 
Führung  mit  Marc Wrasse am Dienstag 29.12.2015 um 16.00 Uhr – im Anschluss  Gespräch im Museumscafé. –Jüdisches Museum, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Führung kostenfrei, Eintritt: 8,00 Euro
 
 ________
 
N E U J A H R S S P A Z I E R G A N G
Wasser und Architektur in der historischen Mitte
Führung mit Heinz Jirout am Samstag, 2.1.2016 um 14.00 Uhr an der Marshallbrücke/ARD-Hauptstadtstudio.– Wir enden nach ca. zwei Stunden am Zeughaus zum Gespräch im Museumscafé.
 

Sonderführung

I S L A M I S C H E   K U N S T   A N D E R S   G E S E H E N

Prof. Dr. Stefan Weber/Direktor des Islamischen Museums, lud am 12.12.2015 eine  kleine Runde ein – unter anderem mit Renate Künast/MdB,  Notker Schweikhardt/MdA und Uta Belkius/GRÜN.kulturell – zu einem besonderen, abendlichen Rundgang durch das Museum für Islamische Kunst.

Voller Begeisterung zeigte Prof. Weber Lieblingsexponate, erläuterte das Basiskonzept der Ausstellung und sprach ausführlich über die neuen Schritte für eine Kooperation zwischen Museum und muslimischen Vertretern in Berlin. „Das Museum für Islamische Kunst gehört zu den herausragenden Sammlungen islamischer Kunst außerhalb der islamischen Welt. Es vereint Meisterwerke der angewandten Kunst und archäologische Zeugnisse muslimischer Völker und der mit ihnen lebenden christlichen und jüdischen Gruppen vom 8. bis zum 19. Jahrhundert.“ Hier anzusetzen und sowohl den religiösen Gemeinden als auch der „abendländischen“ Öffentlichkeit die Bedeutung des Islam in Kultur, Wissenschaft, Kunst und Ethik nahezubringen, ist gerade in heutiger Zeit essentiell, um Vorurteile abzubauen und Brücken zu schlagen. In diesem Sinne versteht sich auch das aktuelle Projekt, Flüchtlinge aus den betreffenden Ländern als Guide anzulernen und im Museum einzusetzen. Beide Beispiele zeigen, die Diskussion, was Museum heute grundsätzlich leisten kann und muss, um nicht nur datierte Objekte in Vitrinen auszustellen, ist auch im Islamischen Museum in vollem Gange. Nach dem Umbau des Pergamon-Museums in den nächsten Jahren wird das Museum nicht nur in neue Räume im Nordflügel ziehen mit drei mal mehr Fläche sondern vor allem auch konfrontiert sein mit anderen Besuchererwartungen als in den letzten Jahrzehnten.

mehr

21 _ Stadtmuseen neu denken

MUSEUM  Stiftung Stadtmuseum Berlin, Märkisches Museum –
Was erwarten wir heute von regional orientierten Sammlungsorten? Welche Chancen ergeben sich für die Kommunen und ein sich wandelndes Publikum?“

Sonntag 8.11.2015 um 10.30 Uhr  Führung und Gespräch mit Dr. Nele Güntheroth (Leitung Fachbereich Forschungskolleg Stiftung Stadtmuseum) der  BAG Kultur  (Bundesarbeitsgemeinschaft) Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Frank Bertermann (B90/GRÜNE, stellv. BVV-Vorsteher Berlin-Mitte, Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss, Sprecher für Stadtentwicklung und Soziale Stadt) – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell   II

Wir lernten die Stiftung kennen, das Sammlungskonzept sowie das Märkische Museum als „Stammhaus“ am Spreeufer. Im Anschluss folgte ein gemeinsamer Stadtspaziergang Richtung „Kunsthaus Bethanien“. Wir erfuhren dabei, wie dieser Stadtraum partizipativ gestaltet wird (laufendes Workshopverfahren) und auch welche Rolle das Museum und sein städtebauliches Umfeld zukünftig dabei spielen können. Bei einem Brunch  kamen wir mit ­beiden Experten ins Gespräch zu unserem Thema Stadtmusem neu denken…

 

F A Z I T :  Bei aller Diskussion um museumspädagogische Konzepte und neue Formate der Vermittlung von Kultur und Geschichte sowohl analog als auch digital, liegt eines der größten Potenziale für Stadtmuseen überhaupt darin:  Heute die Räume zu sein, die an einem Ort ­das ­geistige Zentrum (ehemals Kirche), die Schule, den Begegnungsort (Stadtplatz/­Brunnen), das schwarze Brett, ­den Ratskeller und die Festwiese ­symbolisieren und zeitgemäß erlebbar machen – gerade in ­einer ­dezentralen Stadt wie Berlin sicher ein gewinnbringender  Prozess.

 

Protokoll zur Veranstaltung   21_gk_stadtmuseum_protokoll_20151203

mehr

03 _ Kulturnation Deutschland; Musik und Kunst in der Schule – Luxus oder Staatsauftrag?

Wer soll sich kümmern: Kommunen, Länder und  Bund, Schulen oder die Zivilgesellschaft…? Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen? + 8 x best practice > Berliner Initiativen aus dem Bereich Kultur und Kunst an Schulen

öffentliches Fachgespräch am 6.8.2013 in der Adolf-Reichwein-Schule mit Katrin Göring-Eckardt MdB, Spitzenkandidatin B 90 / Die Grünen Ekin Deligöz MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Özcan Mutlu MdA, Sprecher für Bildungspolitik Daniela Bystron, Heike Kropff „Kinder ins Museum“, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Thomas Dehmel „Architektur & Schule“, Architektenkammer Berlin Matthias Schellenberger „Medienwerkstatt“, Vincentino e.V. Wolfhard Schulze „Kreuzberger Musikalische Aktion“ Rainer Splitt „Kulturagenten für kreative Schulen“, Bildhauer Helena Stadler „Leselust“, Bürgerstiftung Berlin Corinna Tell „Jugendbauhütte“, Denk mal an Berlin e.V. Gastgeber Jens-Jürgen Saurin Schulleiter Adolf-Reichwein-Schule Uta Belkius  GRÜN.kulturell  Henry Arnold Regisseur  Angelo D‘Angelico Berater – Moderation: Notker Schweikhardt Referent Kulturpolitik, Bundestag

Protokoll 03_gk_bildung_protokoll_20130812  II