Magdeburger Kulturgespräch #MD2025

Hervorgehoben

DENKEN – DISKUTIEREN – EINMISCHEN ––> Plattform für Ideen, Synergien und Kooperationen rund um die Kulturhauptstadtbewerbung Magdeburgs. Ein tiefgründiger Austausch über Stadt- und Kulturbelange vor Ort genauso wie im Europäischen Kontext. Die Chance, mit unterschiedlichen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung verschiedene Perspektiven zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen von neuen Gedanken, Trends oder Projekten und bestenfalls Impulse aufzunehmen.

Seit 2018 in der Regel jeden 2.Dienstag im Monat lädt das Bewerbungsbüro dazu ein um 18.30 Uhr im KUBUS, hinter dem „Kloster unserer Lieben Frauen“. Ab 18.00 Uhr gibt es immer eine kurze Einführung zum Kulturhauptstadt-Bewerbungsprozess für alle, die sich erst einmal grundsätzlich informieren möchten. Die Gespräche sind öffentlich, eine Anmeldung erwünscht. Eine Teilnahme ist jedoch auch kurzfristig möglich. Leitung/Moderation: Uta Belkius,  Kuratorin (Urbanität und Kreativwirtschaft) für #MD2025 und freie Moderatorin

Termine für 2018:
6.2. / 10.4. / 8.5. / 12.6. / 10.7. / 14.8. / 11.9. / 9.10. / 13.11. / 11.12.

Folgende Themen haben wir 2018 im Fokus und laden dazu gezielt GesprächspartnerInnen ein. Wir behalten uns nach Bedarf Änderungen vor und nehmen gern auch Anregungen und Wünsche auf.

 

          6.2.   Konzept MD2025 und Jahresplanung der Kulturgespräche

       10.4.    Medienkompetenz und Medienverantwortung

          8.5.   Der Beitrag von Universität und Hochschule für #MD2025

       12.6.    Bericht aus Leeuwarden, der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas

       10.7.   Sommergrillen – Gespräche + Chillen

       14.8.    Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungsträgern

       11.9.    Grüne Stadt; Projektideen für MD stehen zur Diskussion

       9.10.    Sportstadt Magdeburg – Leuchttürme, Breitensport und Fankultur

    13.11.    Weltanschauungen und Religionen – Austausch, Toleranz und Miteinander

    11.12.    Jahresabschluss – Glühwein, Feuer, Musik…

 

VORGESCHICHTE
Seit Juni 2017 fanden regelmäßig einmal im Monat „Kulturstammtische“ statt. Sie schlossen an die von Juni 2016 bis Mai 2017 geleistete Arbeit der fünf Kulturbeiräte zur Kulturhauptstadtbewerbung an. Diese informellen Treffen sollten den insgesamt rund siebzig Mitgliedern die Möglichkeit geben, den Austausch zur Kultur in Magdeburg fortzusetzen. Im September übernahm Uta Belkius konzeptionelle Leitung und fachliche Moderation. Seitdem wurden jeweils konkrete Themen gesetzt und weitere Experten für einen Auftakt-Input eingeladen, um eine konstruktive, gleichwohl lockere Diskussion anzuregen. Dieses neue Format hat sich bewährt, so dass es nicht nur fortgeführt, sondern auch weiter geöffnet wird für die Fachöffentlichkeit genauso wie für interessierte Bürgerinnen, Einwohner und Akteure in Magdeburg.

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29 _ Politik für strukturschwache Regionen

Wie gelingt es, Menschen in strukturschwachen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und für unsere Demokratie zu gewinnen?
Konzeption und Durchführung einer Klausurtagung von Bundesarbeitstgemeinschaften B90/GRÜNE: Kultur – Planen Bauen Wohnen – Wirtschaft und Finanzen – Medien- und Netzpolitik – Mobilität/Verkehr – Europa – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung – Energie – Bildung  II Freitag 3./Samstag 4.11.2017 in Berlin / Kladow

26_ Kulturpolitik für strukturschwache Räume

– Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur B90/GRÜNE –
Welche kultur- und förderpolitischen Hebel sind nötig und sinnvoll, um die Lebens-und Arbeitsqualität vor Ort zu erhalten und weiter zu entwickeln? II Wie schaffen wir es, Menschen auch in schwierigen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und aus demokratischer Sicht nicht zu verlieren? 

Freitag 9. 12.2016 um 18.30 Uhr  —  Kurzinput: Hartmut Bömermann und Dr. Jörg Höhne Statistisches Blitzlicht: Strukturschwache Räume“ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Abteilungsleiter Abt 2 – Bevölkerung und Regionalstatistik“ und Abteilungsleiter Abt 4 – Gesamtwirtschaft  Caroline Meder „Förderaspekte im ländlichen Raum…“ Bundesarbeitsgemeinschaft Planen Bauen Wohnen (BAG) B90/GRÜNE – Moderation der Diskussion: Uta Belkius GRÜN.kulturell

Ort: Bundesgeschäftsstelle B90/GRÜNE
Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin

25 _ flexible Städte + mobile Architekturen

GRÜN.kulturell zu Gast auf der  DMY  International Design Festival Berlin
2.-5.Juni
2016 im Kraftwerk Mitte, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

AUSSTELLUNG  
„FLOATING  THEATRE“ – mobile Bühnen auf der Spree – Internationaler Theater Architektur Wettbewerb 2015 des OISTAT (Internationaler Dachverband der Bühnenbildner, Theaterarchitekten und -Techniker) 
Vernissage
am 2.6.2016 um 19.00 Uhr mit der Eröffnung der DMY
Finissage am 5.6.2016 um 13.30 Uhr im Anschluss an das Symposium
Ausstellungskatalog (5 MB)  TAC_2015_Catalogue_floatingTheatre

Seiten aus TAC_2015_Catalogue_floatingTheatre-2

SYMPOSIUM –  7 x 5 Minuten   
CHANCEN IN DER KRISE  
am Sonntag  5.6.2016 um 12.00 Uhr 
Sieben Blickwinkel auf zeitgemäße, flexible Architekturen – sieben ExpertInnen präsentieren Visionen und Arbeitsansätze und stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung: Hubert Eckart Geschäftsführer Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.  Christine Edmaier Präsidentin Architektenkammer Berlin Tilly Hensellek RaumEvent _N.N. Ärzte ohne Grenzen Lisa Paus MdB, B90/GRÜNE Sprecherin für Steuerpolitik Andreas Rieger Architekt Notker ­Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell

Anmeldung nicht erforderlich – Programm:  25_gk_mobileArch_20160605

www.dmyberlin.com/gruenkulturell

-> Wie kann man neue Räume schaffen, Flächen optimal nutzen, Entwicklungspotenziale dabei offen halten und konstruktive ­Impulse setzen für Kultur- und Stadtentwicklung in ­klammen Kommunen mit endlichem Freiraum und knappen Ressourcen? –> ­günstiges Wohnen, ­flexible Workspaces, temporär nutzbare Orte und Bauten, Umgang mit Krisen, Platz für Unvorhergesehenes… II 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung – realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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23 _ HUMBOLDT-DSCHUNGEL Runder Tisch

MUSEUM    Auf unserer Folgeveranstaltung zum „HUMBOLDT-DSCHUNGEL Dinner“ diskutierten wir – Uta Belkius, Notker Schweikhardt und Wibke Behrens – am 9.3.2016 im Berliner Dom  mit Gästen aus der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stiftung Zukunft Berlin, der Architektenkammer Berlin, des Bundes der Landschaftsarchitekten Berlin, zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie aus der Politik den aktuellen Stand unserers Projektes mit all seinen Bausteinen als auch die nächsten Schritte für die Kampagne.

link zur Website   www.humboldt-dschungel.de   II

22 _ HUMBOLDT-DSCHUNGEL Dinner

MUSEUM   Berliner ExpertInnen, von der Kulturpolitischen Gesellschaft, der Architektenkammer, dem Bund der Landschaftsarchitekten bis hin zum WWF und verschiedenen Stiftungen, trafen sich, um das Projekt Humboldt Dschungel – die (temporäre) Begrünung der Fassade des Humboldt Forums – zu diskutieren und zu befördern.

Eingeladen hatte am 29.1.2016 gemeinsam  Uta Belkius, Hybrid Space Lab (Prof. Elizabeth Sikiaridi, Prof. Frans Vogelaar) und Notker Schweikhardt. Durch den Abend führte Andreas Krüger von der Belius Stiftung, die das Vorhaben auch unterstützt. – Für die besondere, kreative Atmosphäre sorgte unser Gastgeber Juerg Judin, Berliner Galerist und Sammler, der uns in seiner wunderbar ausgebauten Alten Tankstelle in Berlin Schöneberg bis spät in die Nacht empfing und köstlich bewirtete.

Nach zwei hochinteressanten Impulsvorträgen: Christoph Heinrich, WWF Deutschland: „Alexander von Humboldt und die Rettung des Amazonasdschungels“ und Michael Kuhn, Interpol Studios: „Hilldegarden Ein Stadtgarten auf dem Bunker Heiligengeistfeld in Hamburg folgte die eigentliche Projektvorstellung: Der Humboldt Dschungel und seine Potentiale:  Grundidee – II eine (temporären) Fassadenbegrünung –  ergänzende Bausteine:  II ein Dachgarten, II ein Gewächshaus-Pavillon als Begegnungszentrum, eine Reihe von II begleitenden Workshops und Symposien, II begrünte Baucontainer, ein weltweit II auf Reisen gehender „Humboldt-Koffer“ und II eine Dschungel-Fassadenprojektion. Alle Module sollen einstimmen auf ein Forum wirklich im Sinne der Namensgeber, eines dass größer gedacht wird als ein klassisches „Vitrinen-Museum“.

 

Kurzbericht zur Veranstaltung  22_gk_Humboldt Dschungel DInner  II
link zur Website   www.humboldt-dschungel.de   II 

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21 _ Stadtmuseen neu denken

MUSEUM  Stiftung Stadtmuseum Berlin, Märkisches Museum –
Was erwarten wir heute von regional orientierten Sammlungsorten? Welche Chancen ergeben sich für die Kommunen und ein sich wandelndes Publikum?“

Sonntag 8.11.2015 um 10.30 Uhr  Führung und Gespräch mit Dr. Nele Güntheroth (Leitung Fachbereich Forschungskolleg Stiftung Stadtmuseum) der  BAG Kultur  (Bundesarbeitsgemeinschaft) Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Frank Bertermann (B90/GRÜNE, stellv. BVV-Vorsteher Berlin-Mitte, Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss, Sprecher für Stadtentwicklung und Soziale Stadt) – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell   II

Wir lernten die Stiftung kennen, das Sammlungskonzept sowie das Märkische Museum als „Stammhaus“ am Spreeufer. Im Anschluss folgte ein gemeinsamer Stadtspaziergang Richtung „Kunsthaus Bethanien“. Wir erfuhren dabei, wie dieser Stadtraum partizipativ gestaltet wird (laufendes Workshopverfahren) und auch welche Rolle das Museum und sein städtebauliches Umfeld zukünftig dabei spielen können. Bei einem Brunch  kamen wir mit ­beiden Experten ins Gespräch zu unserem Thema Stadtmusem neu denken…

 

F A Z I T :  Bei aller Diskussion um museumspädagogische Konzepte und neue Formate der Vermittlung von Kultur und Geschichte sowohl analog als auch digital, liegt eines der größten Potenziale für Stadtmuseen überhaupt darin:  Heute die Räume zu sein, die an einem Ort ­das ­geistige Zentrum (ehemals Kirche), die Schule, den Begegnungsort (Stadtplatz/­Brunnen), das schwarze Brett, ­den Ratskeller und die Festwiese ­symbolisieren und zeitgemäß erlebbar machen – gerade in ­einer ­dezentralen Stadt wie Berlin sicher ein gewinnbringender  Prozess.

 

Protokoll zur Veranstaltung   21_gk_stadtmuseum_protokoll_20151203

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19 _ Historische Gärten im Klima­wandel

– Schlosspark Glienicke –
Wie sich das grüne Weltkultur­­erbe verändert > Auswirkungen auf die Pflege der Anlagen und deren Vermittlung in die Öffentlichkeit sowie Konsequenzen für die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

öffentliche Führung durch den Welterbe-Schlosspark Glienicke und Fachespräch am 4.9.2015 mit  Prof. Dr. Michael Rohde Gartendirektor Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten mit Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Manuela Arndt GartenForum Glienicke Prof. Elizabeth Sikiaridi Hybrid Space Lab und Gäste – Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell

Wie alle Landschaften Mitteleuropas sind auch historische Parks stark beeinflusst von zunehmender Trockenheit, Extremwitterungen, Stress durch Feinstaub, sich nach „vorn“ verschiebenden Vegetationsperioden (mit Frostschäden im Frühjahr), veränderten Krankheitsbildern, einwandernden Pflanzen und Tieren… Auch wenn es in früheren Zeiten ebenso Schwankungen in der Natur gab, sind aktuell angepasste Maßnahmen dringend notwendig: Nachpflanzungen mit „resilienteren“ Pflanzen, Entwicklung von geeignetem Saatgut, Nutzung moderner Bewässerungstechnologien, angepasster Pflanzenschutz…

 

Protokoll 19_gk_WelterbeGlienicke_protokoll_201509  II

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18 _ M20 / Kulturforum Teil II – Der Wettbewerb

MUSEUM   – Der Wettbewerb zum Kulturforum Berlin –
Kontroverse Fragen brauchen andere Antworten
II  Paradox: Offener städtebaulicher Ideenwettbewerb aber mit vorgegebenen Standort? Wem nützt das? Wer verantwortet dann das städtebauliche Gesamtkonzept?  II  Welche Kosten und Konsequenzen müssten Bund, Berlin und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz durch einen notwendigen Grundstückstausch tragen?  II  Was spricht für, was gegen eine öffentlich-private Partnerschaft bei einem solch herausragenden Kulturprojekt?

Expertengespräch am 2.9.2015  mit: Notker Schweikhardt MdA, Sprecher für Kultur- und Kreativ­wirtschaft Anja Hajduk MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin, Haushaltsausschuss (B 90/Grüne) im Gespräch mit Prof. Hans Stimmann Berlin Christine Edmaier Präsi­dentin Architekten­kammer Berlin Johannes Stumpf (Architektenkammer, Verfahrensbeteiligter Wettbewerb) Dagmar Ruscheinsky Leitungsstab, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Bernhard Schneider Stiftung Zukunft Berlin Martin Reents Sprecher LAG Planen Bauen Wohnen Stadtentwicklung, B90/Grüne Wolfram Putz GRAFT Architekten Heinz Jirout Architekt Andreas Rieger Architekt Jana Blöcker Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Anja Hajduk, MdB Hannes Krapp Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Chris Kühn, MdB Brigitte Werneburg taz Uta Kaspari Architekturjournalistin  Moderation: Uta Belkius GRÜN.kulturell

Es gibt viele Ungereimtheiten im Verfahren: Die Logik einer Einengung des Wettbewerbes auf das Grundstück Potsdamer Straße erschließt sich absolut nicht, eine großräumige Planung für das gesamte Kulturforum hätte Not getan, wie vom Souverän und Geldgeber Bundestag ja ursprünglich auch intendiert. _Außerdem ist der Standort nach jetziger Faktenlage deutlich ungeeigneter als die von allen ExpertInnen in diversen Gutachten präferierte Sigismundstraße. _Eine wirksame Beteiligung wird nicht gewährleistet. _Das Wettbewerbsverfahren ist für „Markenarchitekten“ konfektioniert und nicht im Sinne einer vielzähligen Teilnahme von Architektenteams (ausführlich im Protkoll).   II  Hoffnung: Die Jury könnte eigenverantwortlich Wettbewerbseinreichungen voten auch mit einem anderen Standort als in der Ausschreibung genannt – die Wettbewerbsordnung erlaubt das.

 

Protokoll / Position  18_gk_ MuseumModerneWettbewerb_protokoll_20150908   II

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15 _ Alliiertenmuseum künftig im Flughafen Tempelhof ?

MUSEUM   – Alliiertenmuseum Berlin –
Pro und Contra für den angestrebten Standort – Was bedeutet das für Berlin? Wie kann sich das Museum inhaltlich neu aufstellen? Wie wird das Deutsch-russiche Muesum in Karslhorst mitgedacht? 

öffentliche Führung durch die Sammlung und Diskussion am 19.8.2015 mit Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin des AlliiertenMuseums und  Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft – Moderation Uta Belkius  GRÜN.kulturell   II  Ein Museum in der Warteschleife; bis zu einem Umzug lohnt sich wohl keine Investition. Die Sammlung präsentiert sich als überschaubares Geschichtsmuseum mit einem sehr starken Fokus auf die eher alltägliche Nachkriegsgeschichte. Man spürt die Liebe der „Betroffenen“ zum Detail. Aber es fragt sich, wie es sein kann, dass die Kriegsvorgeschichte seit Gründung des Museums ausgespart blieb?

Das der II.WK und die Konferenzen der Alliierten nur in einem einzigen Raum und lediglich mit einer Handvoll Fotos angerissen werden? Wo bleibt die tiefgründige Auseinandersetzung mit dem russischen Partner und späteren Gegner? Ein kleines Museumsteam versucht vor Ort mit gur recherchierten Sonderausstellungen und Veranstaltungen dieses Manko etwas auszugleichen. Aber die Besucherzahlen bleiben überschaubar. – Klar ist, dass investiert werden muss. Die Großobjekte im Außenraum sind zum Teil recht marode, da Wind und Wetter ausgesetzt. Das an ein Behelfslager erinnernde Archiv verdient den Namen kaum, Textilien hängen dicht neben sich stapelnden Akten, Fotos, Alltagsgegenständen, Objekten… ein konservatorischer Supergau. Immerhin bemüht sich eine Mitarbeiterin um eine digitale Bestandsaufnahme.

 

Protokoll  15_gk_Alliiertenmuseum_protokoll  II

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13 _ Grün statt Beton – „Dschungel-Fassade“ für das Humboldt Forum Berlin

Hervorgehoben

„Humboldt Dschungel“

Es fehlen noch 50 Mio Euro für die Fertigstellung der Barockfassade. Was tun? Bereits vorhandene und finanzierte Fassadenteile werden montiert sowie alle noch offenen Flächen botanisch auf­regend begrünt und später sukzessive ergänzt. Eine derartige Gestaltung visualisiert nicht nur den interdisziplinären Denk­ansatz der Gebrüder Humboldt, sie symbolisiert auch die Herkunft der zukünftig be­her­bergten Sammlungen. Gleichzeitig steht eine grüne Fassade für ein innovatives Deutschland, indem Stadt neu gedacht wird.

Expertengespräch am 6.7. 2015 am Kulturcontainer – mit dem Team Uta Belkius GRÜN.kulturell Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativ­­wirtschaft Prof. Elizabeth Sikiaridi / Prof. Frans Vogelaar hybrid space lab mit Johannes Wien Stiftung Berliner Schloss-Humboldtforum, Kaufmännischer Vorstand Wilhelm von Boddien Förderverein Berliner Schloss e.V., Geschäftsführer Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek Direktor Museum für Asiatische Kunst Antje Kapek MdA, Bündnis 90 /GRÜNE, Fraktions­vor­sitzende, Sprecherin für Stadtentwicklung Axel Klapka Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Berlin, Vorsitzender Heinrich Suhr Stiftung Zukunft Berlin, Arbeitsgruppe für Stadtplanung Berlin Christoph Körner GRAFT Architekten Hannes Krapp Wissenschaftlicher Mitarbeiter Christian Kühn MdB, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik Heinz Jirout Architekt Brigitte Werneburg taz-kultur
 
„taz“-Artikel zum Fachgespräch  HumboldtDschungel_taz_20150708  II   
Protokoll zum Fachgespräch 13_gk_HumboldtDschungel_20150711  II  
link zur Projektwebsite  www.humboldt-dschungel.de  II
 
Bild Grüne Fassade:  © Uta Belkius und Hybrid Space Lab – Originalbild: © SBS – Humboldtforum / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG

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10 _ Was wollen die Akteure für den Karneval der Kulturen?

Wie ist der Karneval 2015 gelaufen? Welche Themen gehören in den folgenden Konzeptprozess? Wer soll zukünftig Träger sein? Wie muss echte Beteiligung aussehen? Was ist zu beachten?

öffentliches Fachgespräch am  12.6.2015 im Berliner Abgeordnetenhaus mit Susanna Kahlefeld Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (MdA), B90/GRÜNE, Vorsitzende im Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement und Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft mit AkteurInnen des Karnevals der Kulturen. Es wurde unter anderem eine Themenliste für den folgenden, vom Senat organisierten, Konzeptprozess erarbeitet.  >> Ein grundsätzliches JA oder NEIN zum Karneval ist nötig;  ein Statement des Landes > Was ist der Karneval Berlin wert?

Themenliste

  • Ein grundsätzliches JA oder NEIN zum Karneval ist nötig;
    ein Statement des Landes > Was ist der Karneval Berlin wert?
  • Wie soll ein Fonds für den Karneval der Kulturen funktionieren?
    (ggf. Abwarten wie der Fonds im Haushalt ausgestattet wird)
  • Die Wegführung des Umzuges und die Lage des Straßenfestes müssen nachjustiert werden.
  • Wie groß und mit welchem Konzept soll das Straßenfest stattfinden?
  • Ein aktualisiertes Sicherheitskonzept für den Umzug und das Straßenfest
  • Verkaufsregelungen zum Karneval
  • Ausgestaltung/Ausstattung der Probenräume
  • Unterstellungsräume für Material und Wagen
  • Übernachtungen für TN sowie deren Verpflegung
  • Pressearbeit verbessern
  • Konzept für social media u.a. mit offizieller Facebookseite
  • Webportal inhaltlich und funktional verbessern
  • Reflexion, was mit Werkstatt der Kulturen passiert ist
  • Input für alle, was Trägerschaft und Beteiligung bedeuten

 

Protokoll  10_gk_Karneval_Protokoll_20150612  II

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09 _ Museum der Moderne (M20); Geschenk mit Folgen

MUSEUM   Ein „TopDown“- Verfahren zur Gestaltung des Berliner Kulturforums – ABER >> Was braucht Berlin? Welcher Standort des Ausstellungsgebäudes bringt den größten Nutzen? Wie werden vorhandene Gebäude in ein aktualisiertes Gesamtkonzept integriert? Wie kann ein Verfahren für eine komplexe Entwicklung innovativ und effizient zugleich laufen? Welche Rolle sollten dabei Berlin und beteiligte Akteure spielen?

Expertengespräch am 20.5.2015 mit Notker Schweikhardt MdA, Sprecher für Kultur- und Kreativ­wirtschaft und Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Stadtentwicklung  B90 / GRÜNE im Gespräch mit Christine Edmaier Präsidentin Architekten­kammer Berlin Hannes Krapp Referent Christian Kühn, MdB B90/GRÜNE, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik Volkwin Marg Architekten von Gerkan, Marg und Partner Christhard-Georg Neubert Direktor Stiftung St. Matthäus Ramona Pop Fraktionsvorsitzende B90 / GRÜNE  Wolfram Pütz / Thomas Willemeit GRAFT Elizabeth Sikiaridi hybrid space lab Johannes Stumpf Architekt – Team: Heinz Jirout Büro Notker Schweikhardt Uta Belkius GRÜN.kulturell Presse: Nicolaus Bernau Berliner Zeitung Rüdiger Schaper Tagesspiegel Matthias Wulff Berliner Morgenpost Gerwin Zohlen freier Publizist und Autor

Als wichtigste Gedanken kristallisierten sich heraus:

  • Ein vorgeschalteter, offener, städtebaulicher Ideenwettbewerb ist nötig, der ohne jegliches „Standortbashing“ die Gesamtsituation 
einbezieht. Dies muss nicht nur die kulturellen, bürgerschaftlichen, urbanen Anforderungen an ein solch zentrales, öffentliches Areal berücksichtigen, sondern auch ein übergeordnetes, langfristig 
tragbares, städtisches Verkehrskonzept mitdenken.
  • Es braucht ein Wettbewerbsverfahren zur Realisierung, bei dem möglichst viele Teilnehmer aus dem Ideenwettbewerb teilnehmen können.
  • Es muss eine internationale, außergewöhnliche, breite und 
qualifizierte Jury eingesetzt werden.
  • Eine Klärung, wie die Sammler sichtbar in einen innovativen 
Prozess eingebunden werden können, ist wichtig.
  • Berlin muß selbstbewusst Ansprüche und Konzept formulieren.
  • Es darf sich kein Parteienstreit am Kulturforum entzünden.

 

Protokoll  9_gk_MuseumModerne_Protokoll_20150521 II
parlamentarische Anfrage Notker Schweikhardt
„Das neue Museum für Moderne Kunst“
AHaus_MuseumModerne_17-16108  II
Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin
„Maximale Planungskultur für das Kulturforum“
Architektenkammer_PM_10_Kulturforum  II

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05 _ Clubs©Berlin; Underground, Tourismushype, Stadtkultur?

Symbol unterschiedlicher Welten: internationales Kreativcluster mit gigantischen Umsätzen, Stadtmarketing zum Nulltarif, Ärgernis von Anwohnern, Teil von Gentrifizierung, Sehnsuchtsort für Alt- und NeuberlinerInnen… – Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen?

Öffentliche Expertenrunde am 7.9.2013 in “Wilde Renate” Alt-Stralau mit anschließender „Tour de Berlin“ von Alt-Stralau über das RAW-Gelände nach Tempelhof mit Renate Künast MdB, Fraktionsvorsitzende, B90/Grüne Katrin Schmidberger MdA, Sprecherin für Clubkultur Olaf Möller 1. Vorsitzender Clubcomission Berlin Thorsten Brand Lido/BiNuu/Astra Sascha Disselkamp Sage Club/Restaurant Marc Wohlrabe Clubcommissions-AG Stadtentwicklung Tony Wilde Renate Raimund Reintjes Veranstalter Dienstagswelt im M.I.K.Z. Harmen de Kayser Silverwings Uta Belkius GRÜN.kulturell Rainer Splitt Bildhauer Henry Arnold Regisseur Moderation Notker Schweikhardt Referent für Kulturpolitik im Bundestag

Protokoll  05_gk_clubs_protokoll_20130923  II